Mittwoch, den 15. August 2018 n.Chr.
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Der Täleshof

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Einwohner: 147 (im Sommer bis zu 400)
Garnison: 15 kräftige und mit Dreschflegel und Sturmsense erprobte Knechte der Tälermannsippe
Tempel: Peraine-Schrein

"Wir pflanzen hier so wie ich das sage und wie das mein Vater und sein Vater schon gemacht haben. Da kann mir ruhig so'n Wicht aus'm hohen Norden vor die Nase jesetzt werden. Auf meinem Hof hab ich immer noch dat sajen!"
-gehört von Vogt Jarl Tälermann, Per. 1029 B.F.


Inmitten reicher und ertragreicher Felder gelegen, findet man im Nordwesten der Retogau den Täleshof. Hat die Sippe vor vier Generationen mit einem Hof angefangen, so wurden von den einzelnen Kindern des Sippengründers Ardare Tälermann, ihre eigenen Höfe gebaut. So kommt es, dass die Tälermanns den Ort und das Umland fest in ihrer Hand haben. So ist es auch kein Wunder, dass seit beinahe 50 Jahren der Vogt der Gegend auch gleichzeitig Patriarch der Tälermannsippe ist. So wundert es auch nicht, dass die Familie mit den Jahren zu einer der reichsten Sippen der Retogau wurde. So sieht man es unter den Tälermanns nicht gerne, dass ihr Baron ein Mann ist, der aus der Ferne kommt. Noch schlimmer ist, dass der Landesherr der Retogau Gerüchten zufolge an irgendeinen Gottwal glaubt, und nur bedingt an die Zwölfe. Allerdings ist der derzeitige Vogt Jarl Tälermann auch der Meinung, dass der Baron sich alle ertragreichen Gehöfte unter den Nagel reißen und die reichen Freibauern in die Unfreiheit treiben will. In seiner Familie hat er mit dieser Meinung viel Rückhalt, und so hintertreibt er viele landwirtschaftlichen Reformvorschläge des Barons mit Absicht und übertriebenem Traditionalismus.
Dabei profitiert der Täleshof eigentlich am Meisten von den Vorschlägen des Barons, liegt er doch an der Reichsstraße und liefert den Großteil seiner Erträge direkt nach Gareth.
Der Täleshof selbst wird von mit Hecken geschützten Gehöften der Freibauern, die fast alle den Tälermanns angehören, beherrscht. Folgt man dem Hauptweg, kommt man schließlich zum Dorfplatz mit dem Hof des Vogtes und dem Peraineschrein. Davon zweigen zwei Wege ab, die von zahlreichen Holzhäusern gesäumt sind, in denen während der Sommermonde die mehreren hundert Feldarbeiter unterkommen. Begrenzt wird der Täleshof an allen Seiten von Hecken, die auch die einzelnen Felder unterteilen. Etwas südlich des Hofes befindet sich eine Windmühle, die natürlich ebenfalls den Tälermanns gehört.


2006 Marc "Zendijian" Jenneßen
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