Mittwoch, den 15. August 2018 n.Chr.
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Die Stadt Nattersquell

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Einwohner: 809
Tempel: Peraine, Travia, Praios (Ruine)
Garnison: 15 Stadtgardisten, etwa 60 Leute des Nattersqueller Schützenvereins

Stolzes Nattersquell, größte Stadt des östlichen Garetiens, wir sollten darüber nachdenken ob wir nicht hier und nicht in Gareth selbst unser Kontor eröffnen sollten, haben wir doch hier eine gute Verbindung nach Rommilys, Perricum, Tobrien und bis ins Bornland hinein. Und das fernab des geschäftigen Trubels der Mittelreichichen Hauptstadt. Außerdem wären die Preise für ein repräsentativen Anwesen weitaus geringer als in Gareth. -aus dem Schreiben eines Vinsalter Handelshauses, Hesinde 923 Bf.

Oh wir armen, was haben wir nur getan das die Götter uns so bestrafen, der ganze Osten der Stadt brennt Lichterloh, aus der Stadtresidenz des Barons hört man nur das Lautenspiel des Barons, der sich ob soviel Unheil wohl in die Arme des Wahnsinns begeben hat. Jedenfalls kommt schon seit Stunden keine Nachricht vom Baron. Oh dieser götterverlassene Hund. Nun denn, befehle ich eben das wir die Häuser auf der Westseite der Hauptstraße niederreißen. Vielleicht retten wir so wenigstens den Westen der Stadt. So hat Stadtmeister Walring es gesagt. -aus dem Stadtbuch Nattersquells, Aussage eines Mannes der Brandwehr über den Befehl des Stadtmeisters der beim Brand sein Leben verlor, Rondra 926 Bf.

Soll ich nun den Göttern für dieses Lehen danken oder mich wie mein Vorgänger dem Wahn hingeben. Fruchtbares Land aber eine Niedergebrannte Hauptstadt, es heißt das Baron Neromar von Rabenmund selbst in Wahn sein Stadt angezündet wurde, naja ich werde meine Residenz jedenfalls südlich der Natter aufschlagen, dort gibt es östlich von Falkenanger einen kleinen See mit einer Insel darin, wie geschaffen für ein Wasserschloß. -gehört von Baron Elwin von Streitzig, Erbauer von Schloß Falkenruh, Boron 926 Bf.

Nattersquell hatte einen steilen Aufstieg von einem Flüchtlingslager aus den dunklen Zeiten bis hin zu einer der größten Städte Garetiens, es hat so viele Prüfungen überstanden, bis es zu jener schicksalhaften Nacht vor mehr als hundert Jahren kam, in der neben dem Baron auch fast 2500 Bürger Nattersquells starben. Seitdem wird die Stadt von einem Zunftrat verwaltet und bekam von Kaiser Reto schließlich wieder die Stadtrechte verliehen, um dereinst wieder in altem Glanz zu erstrahlen. Heutzutage präsentiert sich die Stadt als schmuckes und geschäftstüchtiges Städtchen in Osten der Goldenen Au. Seit dem Jahr des Feuers werden oft Waffen an Soldaten Kaiserin Rohajas von Gareth verkauft die versuchen die Wildermark zu befrieden.

So gibt es heute wieder viele Händler, Schenken und Herbergen und sogar ein Bordell (gegen das der Travia Tempel freilich wettert ), das den Besuchern der Stadt den Aufenthalt versüßt. Auch kommen zum wöchentlichen Markt Händler, Gaukler und Schausteller aus ganz Garetien. An diesen Tagen quillt die Stadt vor Besuchern förmlich über vor Besuchern, die gutes Silber in die Stadtkasse bringen. Nattersquell hat endlich wieder einen guten Namen in der Region.

Geschützt wird die Stadt zu drei Seiten von einer Steinernen Mauer, die noch aus der Zeit von vor dem großen Brand stammt. Vervollständigt wird die Stadtbefestigung von einer 4 –schritt hohen Palisade, die sich in einem Bogen durch die Ruinenfelder zieht. Mittlerweile sind alle Häuser innerhalb der Stadtbefestigung wieder aufgebaut. Über den Bau einer neuen Mauer wird schon seit Jahren debattiert, allein an Geld fehlt es, ein solch großes Werk anzugehen. Südlich der Stadt haben sich viele Bauern angesiedelt, die auf den Feldern der Stadtmark die Versorgung der Stadt sicherstellen. Auch diese Bauern besitzen das Bürgerrecht der Stadt, sind aber nicht zum Mauerdienst verpflichtet. Verwaltet wird Nattersquell von einem sechs köpfigen Zunftrat verwaltet, der aus seinen Reihen den Stadtmeister wählt. Dieses Amt hat nun schon seit einem Jahrzehnt der Bronzegießer Halman Roderick aus der Zunft der Metallwerker. Das dieser Gilde nun eine Konkurrenz aus den neu zugezogenen Zwergen und Maraskanern erwächst, sieht der Stadtmeister nicht gern und wird wohl aus diesem Grund bald beim Baron vorstellig werden um die Rechte seiner Zunft zu sichern.

Auch bemüht sich der Schankwirt Arlan von Sjepengurken, ein freundlicher Bornländer, darum das die Gilde der Gastwirte endlich einen Sitz im Stadtrat erhält. Die Tatsache, das er preiswert Wein aus Khunchom von den Maraskanern bezieht, belastet das Verhältnis zwischen den beiden zusätzlich. So liegt es wohl am Baron, auf das er bald die Gilden befriedet, ehe es noch zu Blutvergießen um die Macht in der Stadt kommt. Im Osten liegen die Ruinenfelder von Nattersquell, nach dem großen Brand von Geweihten des Boron und des Praios eingesegnet, damit von hier aus den Bewohnern der Stadt kein Leid erwächst. Aus vielen der Ruinen wurde alles noch brauchbare entfernt, während der Rest vergessen und über Jahrzehnte ignoriert wurde. So kommt es das immer noch verkohlte Balken, Schuttberge ein Bild der Zerstörungen von vor hundert Jahren bietet. Auch stehen immer nach Teile der rußgeschwärzten alten Stadtmauer und viele Häuserruinen. Vielleicht finden sich noch Wertgegenstände in dem Chaos, aber viele der Bürger trauen sich nicht in die (verfluchten?) Trümmer, man spricht vom Fluch Neromars und das der, der die Ruinen einreißt schon bald den Flügelschlag Golgaris hört. Fakt ist das alle Barone die Anstalten machten die Ruinen zu beseitigen, schon bald darauf starben, sei es im Krieg, bei Duellen, ja Torwulf von Gareth, ein entfernter Verwandter Kaiser Pervals erstickte bei einem Festmahl an einer hastig herunter geschlungenen Koschammernzunge. In den letzten Jahren werden Besucher von geschäftstüchtigen Bürgern gegen Bezahlung durch die verwunschenen Ruinen geführt. Das dabei viele der Geistererscheinungen nur Scharlatanerie ist, merken die Geprellten meist nicht. Alles in allem ist Nattersquell also ein schmuckes Städtchen, zumal mittlerweile die meisten der Straßen geflastert sind und sich in fast jedem Hinterhof ein kleines Gärtchen befindet, in dem die Bewohner Obstbäume, Heilkräuter oder Kürbisse züchten die sie dann auf dem Markt verkaufen oder sie züchten Tauben oder Kaninchen. Auch sind die meisten der Fensterläden farbenfroh bemalt und die Fenster mit Blumenkübeln bestückt.

Im folgenden werden die wichtigsten Gebäude der Stadt wie auch alle Gaststätten und Schenken vorgestellt

1)Das neue Tor: flankiert von zwei sechs Schritt hohen Holztürmen öffnet sich das neue Tor nach Süden zur Reichsstraße hin. Durch dieses Tor betreten die meisten Besucher die Stadt und deshalb sind hier immer einige Gardisten der Stadtgarde postiert, damit auch ein jeder getreulich seinen Zoll bezahle. An Markttagen ist sogar ausschließlich dieses Tor geöffnet, damit die Garde ihre begrenzten Kräfte nicht auf zwei Tore aufteilen muß. Geöffnet sind die Tore immer von der fünften Stunde am Morgen bis zur zehnten Stunde am Abend.

2) Stadthaus: Ein prächtiger Neubau aus den Jahren nach dem Borbarad – Krieg, war das alte Haus doch nicht wirklich repräsentativ, sondern nur ein Bürgerhaus in das der Zunftrat nach dem Brand zog. Durch die vielen Leute die nach Osten zogen (und damit Geld in der Stadt ließen), konnte der Rat endlich den Neubau wagen. So wurde das neue Stadthaus am Markt eines der prächtigsten Häuser Nattersquells. In dem dreistöckigen Gebäude sind nicht nur die Schreiber der Stadt, mehrere Arbeitszimmer der Ratsherren, ein großer Versammlungssaal und das Stadtarchiv versammelt, auch das Marktgericht hat hier seinen Platz. Am ersten Praiostag in jedem Mond hält hier auch der Baron Gericht, meist bei größeren Verstößen wie Raub oder Mord. Im Keller befindet sich die Ratsstube, der Festsaal der Stadt in der viele Geschäfte gemacht werden und auch über das Wohl der Stadt bei den Ratssitzungen entschieden wird. Das der Schreiber Ulrech ein Maraskaner ist hat noch keiner seiner Kollegen bemerkt. Es sind eben zu viele neue Gesichter in die Stadt gekommen als das man sich über diesen Bornländer mit dem Hang zu scharfem Essen sehr wundern würde. In Wahrheit ist Ulrech dafür zuständig das die Beschwerden über die Konkurrenz der Maraskaner im Metallhandwerk nie den Baron erreichen.

3) Travia – Tempel: Inmitten eines kleinen Parks liegt der Travia – Tempel, geleitet von Helmbrecht Arfinger und seiner Frau Traviane die dafür sorgen das von den Händler der Stadt die Gesetze des Herdfeuers nicht vergessen werden. In letzter Zeit sieht die Hochgeweihte des Tempels ihre Hauptaufgabe darin, dem Freudenhaus "Raias Lustgarten" das Leben schwer zu machen. So predigt sie bei ihren Messen Sittsamkeit und erinnert daran das man sich nicht der körperlichen Liebe nur um des Lustgewinnes hinzugeben hat. Doch da die meisten Bürger ohnehin den Pfuhl der Sünde nur von außen gesehen haben- die meisten Kunden dort sind Händler von außerhalb- kann sie ihr Ziel, die Schließung des Bordells, wohl erst erreichen wenn Nattersquell keine wichtige Handelsstadt der Region ist.

4)Peraine – Tempel: Das Haus der Ackergöttin ist im Gegensatz zum Travia – Tempel ein kleines unscheinbares Fachwerkhaus in der Nähe des Krähentores. Geleitet von Alvine Serpinger, finden sich dort die Bauern der näheren Umgebung ein um für eine gute Ernte zu beten. Jedoch wird der kleine Tempelraum von Kornähren, Kürbissen und Strohfiguren geschmückt und wird seiner Göttin gerecht. Die Geweihte ist zufrieden mit ihrer Stellung hier im Herzen der Goldenen Au. Gilt ihr Tempel doch trotz seiner kleinen Größe als wichtiges Haus der Göttin.

5) Stadtwache: Hier tun die meisten der 15 Stadtgardisten Nattersquells unter Hauptmann Helmbrecht Wiesenthal ihren Dienst, im Erdgeschoß befindet sich die Wachstube wo die Gardisten die Anliegen der Bürger bearbeiten, im Keller befinden sich die Kerker und ein Befragungszimmer während in den Obergeschossen die Schlafkammern der unverheirateten Gardisten, Küche, Speisesaal, Vorratskammer und Waffenkammern. In letzteren Raum befinden sich die Waffen die über Schlagstock und Dolch hinausgehen. Hellebarden, Schwerter und auch einige Armbruste sind hier gelagert.

6)Krähentor: Benannt wurde das Tor nach dem großen Brand, weil hier die Toten aus dem großen Brand gesammelt wurden und die Krähen zu Hunderten anlockten. Diese blieben auch noch lange nachdem die Toten von einem Geweihten aus Gareth auf dem nahegelegenen Boronanger begraben wurden. Selbst heute, Jahrzehnte nach dem Brand haben in den beiden Türmen noch einige Krähen ihre Nester. Hier tut lediglich der alte Norre seinen Dienst, wohnt er doch als Dank für den lange Mitgliedschaft in der Stadtgarde hier mit seiner Familie kostenfrei. So wird das Tor fast nur von den Bauern des Umlandes benutzt und ist deshalb nicht immer geöffnet. Norre, füttert die Krähen die er als Gesandte Borons ansieht um eine weitere Katastrophe abzuwenden.

7)Pfandhaus Weckenweiler: Hierhin bringen die Abenteuer und Söldner die aus dem Osten kommen ihre Beutestücke um sie in blankes Silber zu verwandeln. Hergurt Weckenweiler ist jedoch nicht zu seinem Vermögen gekommen in dem er hohe Preise für die Stücke die er ankauft zahlt. Vielmehr werden solche Stücke schnell teuer verkauft, sollte jedoch ein Kunde seinen Pfand zurückkaufen wollen, so muß er eine happige Gebühr berappen. So kommt es das die meisten die hier Wertgegenstände zum Pfand geben, diese nie abzuholen gedenken.

8)Waffenschmied – und Händler Argammon: Bis vor kurzem war dies in der Retogau die einzige Möglichkeit Waffen zu kaufen. Da diese jedoch meistens Massenware ist, die er zu hohen Preisen verkauft, sieht er die Konkurrenz der Zwerge und der Maraskaner nicht gerne. So bekniet Argamnon seinen Zunftmeister das er ihm das Monopol für den Verkauf von Waffen zuschanzt. Andererseits kaufen viele Abenteurer sich lieber preiswerte Waffen auch wenn die Gefahr besteht das diese ihr erstes Gefecht nicht überstehen.

9)Schenke "Zum Magier": Bis vor einigen Jahren war diese Schenke am Markt noch als vornehmes Gasthaus bekannt. Jedoch war während des unseligen Jahres des Feuers die Unterkunft der Söldner unter Hauptmann Eisenfresse. So kommt es das der ehemalige Scharlatan Eibold der Wunderbare bis heute nicht mehr als die Schenke eröffnet hat. Es wird wohl noch mehrere Götterläufe dauern bis er genügend Silber zusammengespart hat um die Zimmer und den Schlafsaal zu renovieren. Seine Hoffnung liegt in den Plänen der Baronin in Nattersquell, hier eine Magierakademie zu eröffnen. Hofft er doch seine Schenke zum Treff der dann hier ansässigen Magier machen zu können.

10)Schenke "Angroschs Krug": Hier kehren oft die Handwerker Nattersquells ein, wird die Schenke doch von einem leibhaftigen Hügelzwerg geleitet. Dieser braut auch ein gutes Starkbier und kann den einen oder anderen Tip zum Handwerk der Gäste geben. Das er jedoch viele menschliche Arbeiten minderwertig beurteilt, macht ihn nicht grade beliebt. Da er aber immer Verbesserungsmöglichkeiten zum Besten gibt, wird sein Rat akzeptiert, wenn auch widerwillig. Trotz allem wird seine Küche geschätzt und deshalb wird seine Schenke von fast allen Gilden der Stadt für ihre Zunftsitzungen genutzt.

11)Schneider "Dafhier de Mirellis": Sucht man ein Gewand, so wird man unweigerlich an "de Mirellis" verwiesen. Der Mann stammt ursprünglich aus dem Lieblichen Feld, das er dort seine Frau erwürgt hat, nachdem er sie mit einem Nebenbuhler erwischt hat, weiß niemand. Die von ihm hergestellten Gewänder sind eher minderer Qualität aber er weiß seinen Kunden Honig ums Maul zu schmieren so das sie über die Fehler oft hinwegsehen.

12)Herberge "Zur Einkehr": Diese am Travia – Park gelegene Herberge ist das erste Haus von Nattersquell, werden den Besuchern doch großzügige Zimmer geboten. Ungebetenen Besuch findet man in keinem der Betten, das Essen ist gut und reichlich. Und gegen einen Aufpreis bietet Travios Harendorr im Keller einen großen Zuber für ein warmes Bad an.

13)Medicus "Alrik Semperlein": Der Abgänger der Heilerschule zu Methumis verkauft Salben, Heiltränke und kümmert sich gut um die Zipperlein der Nattersqueller. Er fühlt sich jedoch unterfordert und sieht im Heilkundigen Salman Garether eine Konkurrenz die ihm nicht behagt. Andererseits hat ihm seine Tätigkeit ein schönes Haus am Südtor finanziert.

14)Schenke "Baron Elko": Erst nach dem Jahr des Feuers von einem Darpatischen Edlen eröffnet. Hatte dieser doch sein Leben Elko Swafnirson zu verdanken. So schwor er sich, da sein Lehen mitten in der Wildermark liegt, in Nattersquell, das nun Elko Swafnirson zum Lehen gegeben wurde, eine Schenke zu eröffnen. Leider verstarb er wenig später unter einem durchgehenden Ochsenkarren. So wurde die Schenke von seiner Schankmagd Gertruda Bunsenplauter weitergeführt.

15)Herberge "Am Südtor": Direkt außerhalb des Südtores gelegen, wohnen hier meist die betuchteren Händler in gediegener Atmosphäre. Die von Brajor Sulpstiehl geführte Herberge bietet halbwegs saubere Betten und einen Schlafsaal den die Ratten dank des dicken Katers Phexlyn meiden. Seiner Küche gilt dann auch seine ganze Liebe, ist seine Frau doch ein wahrer Haustyrann. So verbringt er den lieben langen Tag in der Küche und zaubert lieber seine Leckereien. Seine Frau hält in den Gasträumen ein eisernes Regiment und als Gast sollte man ihr lieber nicht wiedersprechen.

16)Schenke "Zum B’soffenen Streuner": Direkt am Ruinenfeld gelegen, ist diese heruntergekommene Spelunke der Treffpunkt derer die das Auge des Gesetzes scheuen. Wem es nichts ausmacht das die Gläser nicht wirklich sauber sind und immer die Blicke der anderen Anwesenden mißtrauisch auf seinem Rücken ruhen für den ist der "...Streuner" die Kaschemme seiner Wahl. Dafür bekommt man ein gutes Unterhaltungsprogramm geboten meist in Form einer zünftigen Schlägerei.

17)Freudenhaus "Raias Lustgarten": Hier finden sich hauptsächlich die Händler ein die in Nattersquell gut verdient haben und sich nun nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen wollen. Dazu stehen hier ein Dutzend schöner Frauen und Männer zur Befriedigung aller Wünsche bereit. Die Hausherrin Oleane Fidian ist eine glühende Verehrerin Rahjas und Phex, und ist deshalb bemüht den Besuch im Lustgarten zu einem unvergeßlichen Erlebnis zu machen.

18)Stadthaus des Barons: In diesem großzügigen Stadthaus lebten bis vor einiger Zeit die Barone der Retogau, heutzutage lebt hier lediglich noch eine Haushälterin, während der neue Baron das abgelegene Schloß Falkenruh bevorzugt. So kommt es das weite Teile der Einrichtung des Hauses mit großen Tüchern abgedeckt ist.

19) Gutshof Stromberger: Hier wohnt die Großbauernsippe Quarzen und kontrolliert die Felder um Nattersquell. Auf ihren Feldern arbeiten viele der Bewohner der Stadtmark, während sich diie meisten der Bürger von bäuerlichen Arbeiten fernhält.

20) Ruine des alten Praiostempels: Einstmals ein prächtiges Haus des Sonnengottes wurde der Tempel beim großen Brand vor 103 Jahren zerstört. Dabei kamen alle Geweihten ums Leben und der Tempelschatz ist verschwunden. In den letzten Jahren war es immer im Gespräch den Tempel neu zu errichten, doch da sich in Falkenruh ein weiterer Praiostempel befindet sah man davon ab. Der jetzige Baron, ein Magier wird wohl alles andere zuerst Aufbauen ehe er sich an den Neubau des Tempels begibt. Allerdings hat sich bis heute noch niemand die Mühe gemacht in die Katakomben unter dem Tempel einzudringen, gelten diese doch als verflucht.

21) Ruine der alten Baronsresidenz: Diesen Ort sollte man tunlichst meiden wenn man auf sein Seelenheil wert legt. Da Neromar von Rabemund, der letzte Baron der in diesen Räumlichkeiten lebte mit den Jahren immer verrückter wurde, verbot er seiner Dienerschaft in der Nacht des großen Brandes das Anwesen zu verlassen. Ein jeder sollte sein verzücktes Lautenspiel hören, mit dem er den Untergang seiner Stadt begleitete. Seit dieser Nacht wird das Anwesen in jeder Nacht von den Geistern der Brandopfer heimgesucht. Was sie von ihrem dasein erlöst hat man bisher noch nicht herausgefunden. Dabei wird das Gelände an jedem 1 Boron von Geweihten aus Gareth neu eingesegnet.

Qualität Preis Bewohner Angestellte
Waffenhändler Argamnon 5 8 2 1
Schenke "Zum Magier" 6 6 1 4
Schenke "Angrosch’s Krug" 8 7 3 5
Schneider "De Mirellis" 10 10 1 1
Herberge "Zur Einkehr" 8 8 3 6
Schenke "Baron Elko’s" 7 5 2 3
Herberge "Am Südtor" 5 7 4 3
Schenke "Zum B’soffenen Streuner 2 4 3 -
Bordell "Raias Lustgarten" 9 10 14 4

2006 Marc "Zendijian" Jenneßen
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