Mittwoch, den 17. Januar 2018 n.Chr.
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Das Dorf Nabenweiler

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Einwohner: 261
Garnison: 3 Büttel des Barons
Tempel: Peraine-Schrein, Boron (zwei Meilen südöstlich des Ortes)



Einstmals wurde, als die klugen Kaiser in Bosparan ihr stetig vergrößerten, der Grenzturm Weilerwacht erbaut, um das neuerstandene Gareth nach dem ersten Zug der Oger zu bewachen. Nach den Dämonenschlachten und der Gründung des Neuen Reiches siedelten sich viele Menschen um die neue Hauptstadt an. In dieser Zeit entstand um den ehemaligen Grenzturm, der nun in mitten des Reiches lag, ein kleines Dorf. In der Herrschaftszeit der Priesterkaiser mit einer Palisade gesichert, wurde das Wachstum des Ortes drastisch gebremst. In den Magierkriegen bekämpften sich unweit des Ortes ein Elementarist und ein Schwarzmagier. Als Dank für die Pflege nach seinem Sieg bat der Elementarist einen Dschinn darum, einen Graben um den Ort zu schaffen. Der Wunsch verwandelte das Dorf in einen uneinnehmbaren Weiler. Man konnte Nabenweiler nur noch per Boot erreichen. Jahrzehnte später konnte der Vogt endlich den Bau einer Brücke stemmen. Es wurde eine prächtige Steinbrücke mir Rundbögen, und aufgrund ihres dunklen Baumaterials aus den Koschbergen leicht schaurige, Brücke gebaut. Jedoch merkte der Vogt recht schnell, dass er dadurch den landlosen Arbeitern eine Unterkunft geschaffen hatte. Damit diese nicht ihr Quartier unter der Brücke aufschlugen und dort herumlungerten, sondern im Ort ein Zimmer mieteten, ließ man die einfach zu erreichenden Bögen mit einem Holzgerüst verrammeln. In den letzten Jahren zog es allerdings viele Freie aus Nabenweiler fort, sodass der Ort heutzutage (fast) ausschließlich von den untergebenen Unfreien bewohnt wird. So bewohnt er mit seiner Familie das Gut Weilerwacht im Zentrum des Ortes auf einem Hügel gelegen, und betreibt die Schenke "Zur Nabe". Der gut-bürgerliche "Forellenhof" ist sein größter Konkurrent und gleichzeitig Hauptaufkäufer für den im Krähensee gefangenen Fisch. Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass einige Häuser momentan leer stehen, da die Bewohner in den neuen Baronssitz "Falkenruh" gezogen, um dort ihr Glück zu suchen. Erwähnenswert sind ansonsten noch die Gestelle, um Fisch zu trocknen, so wie die Fischerboote am Seeufer. Weiterhin interessant ist die Steinbrücke wegen des hölzernen Unterbaus und der kleine, mit Kürbissen und anderen Feldfrüchten geschmückte, Peraine-Schrein.


2006 Marc "Zendijian" Jenneßen
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