Mittwoch, den 15. August 2018 n.Chr.
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Das Dorf Ginsterhag

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Einwohner: 419 ( 15 % Maraskaner)

Garnisonen: 5 Büttel des Barons, ca. 25 kampferfahrene Maraskaner

Tempel: Rondra, Rur & Gror (versteckt im Maraskanerviertel)


 Ne, watt war Ginsterhag früher fürn ruhijes Dörfchen. Ich frach mich nur wieso der Reto damals bloß datt Inselchen erobern musste. Jetz kommen die alle hierher. Aber die Frauenzimmer da, hübsche Dinger mit lustije Haare.

- Gehört vom Wirt der Schenke Ginsterbusch, Efferd 1029 BF


Diese Aussage bezog der Wirt wohl auf die Tatsache das, kaum war das Viertel der Maraskaner errichtet, der Lärm der Schmieden begann. Auch hat sich hier die maraskanische Unsitte eingebürgert das der neueste Klatsch und Tratsch von Haus zu Haus gebrüllt wird. Ansonsten ist das Maraskanische Viertel fast schon eine eigene Ortschaft für sich. So wird dieser Teil von Ginsterhag auch As’Ayflak genannt. Die eigentliche Ortschaft liegt inmitten goldener Kornfeldern an der Abzweigung der Reichslandstaße von Gareth nach Wandleth. Lediglich im Süden, auf dem Sonnenhügel wo die Ruine eines Lustschloßes des Priesterkaisers Gurvan liegt, finden sich weniger Gehöfte fürchtet man sich doch davor die geschliffene Ruine zu Ackerland zu machen und lässt den Hügel somit brachliegen.
Im Südosten des eigentlichen Ginsterhags liegt auch das Gestüt Volleraust, auf dem ein genügsamer Schlag Warunker Pferde gezüchtet wird, die als Zugpferde für die Karren der Händler und den Troß der Kaiserin sehr beliebt sind. Auch finden sich hier einige Schenken und Gasthäuser die für einen kleinen Obulus  ein gutes Mahl und ein weiches Bett bieten. Doch auch die Maraskaner haben neues Leben ins Dorf gebracht, was die Schärfe der Mahlzeiten angeht und der Tatsache das viele der jungen Ginsterhager in den Schmieden der Maraskaner arbeiten.

So verwundert es nicht das der größte Teil der Ginsterhager Abgaben aus den Erzeugnissen der Maraskanischen Schmieden besteht. Hochkarätige Werkzeuge, Nägel und Waffen decken den Großteil der Lieferung des Zehnts an den Baron ab. Dieser nimmt dieses Angebot gerne an, kann er diese Waren doch mit weit mehr Gewinn auf den Garether Märkten verkaufen als das Korn der anderen Güter. Auch das Gestüt liefert in jedem Jahr mehrere Pferde an den Baron, so kommt es das die Ginsterhager als einzige fast vollständig selbst auf den Garehter Märkten verkaufen können. Auf Anregung Zendijians von Boran werden die Bauern im nächsten Jahr auch Tabak, Kartoffeln und Gewürze anbauen, in der Hoffnung das sich seine Gewinne noch steigern.

Mittlerweile wurde das Viertel As’Ayflak auch mit einer Palisade und einem Wassergraben gesichert, so das es im Innerendrängend eng ist. Holzhäuser bilden zwischen den Turmhäusern verwinkelte Gassen und so kann das Viertel im Notfall schnell in eine Festung verwandelt werden die einer weitaus größeren Streitmacht Widerstand leisten kann. Einzig der Einsatz von Brandöl könnte einem Angreifer die Gewähr geben das er sich im Inneren der Palisaden nicht verzettelt und seine Soldaten aus dem Hinterhalt niedergemacht würden. Die Erbauer As’Ayflak’s haben während der Belagerung Borans viel über die Taktiken der Garetjas gelernt und sind entschlossen im Ernstfall ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Der Vorsteher des Örtlichen Rondra – Tempels ahnt von diesem Wissen allerdings nicht das geringste, ist er doch erst seit wenigen Monden im Amt. Genauer gesagt wurde er erst nach der Schlacht von Rommilys für seine Tapferkeit im Sturm auf die Truppen Asmodeus von Andergast vom Schwert der Schwerter persönlich zum Tempelvorsteher ernannt. Seine jugendliche Vorstellung von Tapferkeit wird sich wohl in der nächsten Zeit wandeln, war er schließlich schon mehrere Male zu Gast beim Edlen Zendijian und bekam einige Lektionen darin was für diesen ein Ehrenhafter Kampf ist: einer den er Gewinnt.

Ebenfalls in As’Ayflak liegt der Tempel von Rur & Gror, allerdings hat es bis heute noch keinen Wanderpriester dieser seltsamen Religion ins Kernland des Mittelreiches verirrt und so wissen neben den Bewohnern des Viertels nur einige wenige Veteranen der Mittelreichischen Armee, die während ihrer Dienstzeit heimlich zum Glauben an die Zwillingsgötter konvertierten von diesem Tempel.

Woran man sich mittlerweile in Ginsterhag gewöhnt hat ist die Tatsache das man in Wohl jedem Haus der Maraskaner auch seine Mahlzeit kaufen kann. Das dabei jeder Unbekannte jedoch unauffällig beobachtet wird übersieht man bei der allgemeinen Freundlichkeit jedoch allzu oft.

Im eigentlichen Ginsterhag gibt es somit nur noch die Schenken "Ginsterbusch" in dem sich viele der Alteingesessenen zum abendlichen Bier trifft und die vom stets etwas miesepetrigen Wirt Jaredim Bochsbangsen und seiner Frau Heiltrude geführt wird. Wer einmal mitbekommt wie die Herrin des Hauses mit ihrem Mann und den beiden Schankburschen umspringt kann verstehen warum der Wirt nicht Rahjas Freude am Leben teilt. Daneben gibt es noch die Fuhrmannskneipe "Zum Ochsen" in der die Reisenden auf der Reichslandstraße ein stärkendes Mahl und ein sauberes Bett im Schlafsaal genießen kann. Vornehmere Herrschaften kommen im "Storrebrands Ruh" unter. Hier kann man sich immerhin denn Staub der Straße abwaschen und es stehen für den Reisenden neben drei Doppelzimmern auch vier Einzelzimmer mit bequemen Betten mit echten Daunenfedern bereit. Um das große Gestüt im Südosten der Stadt liegen ausgedehnte Weiden auf denen sich die hier gezüchteten Pferde satt fressen können.

So muß man nur noch die Wassermühle im Nordwesten des Ortes erwähnen die am Ufer des kleinen Fischerbachs liegt. Wie das Flüßchen zu seinem Namen kam ist rätselhaft, würde der Fischbestand in dem Bach doch nicht einmal einen einzigen Fischer ernähren können. Die Mühle des alten Linnert treibt der schnell dahin fließende Bach allerdings gut an, so das, das Ginsterhager Korn nicht weit fortgeschafft werden muß.

Im Haus Levthan’s Horn kann man der himmlischen Stute opfern, sofern man über das nötige Silber verfügt. Hat man dieses nicht wird man schneller als man „Aber ich kann doch abspülen“ sagen kann, an die frische Luft befördert.

 

Qualität Preis Bewohner Angestellte
Schenke "Ginsterbusch" 5 6 2 4
Schenke "Zum Ochsen" 4 6 4 5
Hotel "Stoerrebrands Ruh" 8 9 4 4
Bordell "Levthan's Hörner" 3 5 7 2

2006 Marc "Zendijian" Jenneßen
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