Mittwoch, den 15. August 2018 n.Chr.
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Das Dorf Falkenruh

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Einwohner: 632
Garnisonen: 50 Gardisten des Barons
Tempel: Rahja

Besonders lange gibt es diesen Ort noch nicht, befand sich hier doch bis zum Jahre 1027 B.F. nur das Schloss des Barons. Nachdem jedoch Elko Swafnirson-Gujodas zum Baron ernannt wurde, begann der Ort zu wachsen. Hatten sich hier im Jahr des Feuers mehrere hundert Flüchtlinge gesammelt und eine Zeltstadt errichtet, erfüllte Elko seiner Frau Samira nach seiner Ernennung zum Baron den Wunsch, eine Magierakademie zu errichten. Dadurch wurde es unabdingbar, auch feste Unterkünfte für die Arbeiter zu errichten. Nachdem weite Teile der Akademie in bemerkenswert kurzer Zeit errichtet wurden, da wurden weitere Bauvorhaben in Angriff genommen. So wurde im Zentrum des Ortes ein kleiner Hügel für den Rahjatempel errichtet, um welchen herum Zwölf Prächtige Eichen gepflanzt wurden. Um den Tempel wurde ein weiter Platz freigehalten, der in Zukunft gepflastert werden soll und Rahjaplatz heißt. Um den Bau besser finanzieren, wurde eine Wagnerei sowie eine Buchdruckerei gebaut. Hier arbeiten mittlerweile mehr als hundert Menschen. Auch wurden großzügig Felder an die Freibauern verpachtet, um den Ort auch zu ernähren. Dies lockte weitere Einwohner an. Als dann die Garnison der baronlichen Garde hier ihr Hauptquartier bekam und ein großes Fort gebaut wurde, holten diese ihre Familien her. So ging es recht schnell, dass der Ort auf die heutige Größe anwuchs. Dass hier noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist, ist klar. So wird schon geplant, den Ort bald mit einer Palisade zu sichern. Auch gibt es hier zahlreiche Händler und Schenken, die den Reisenden mit allem versorgen, was man sich vorstellen kann. Es gibt hier einen Stoffhändler, der Stoffe aus allen Teilen des Kontinents besorgen kann, mehrere Schreiner, einen Sattler, einen Korbmacher sowie einen Töpfer und einen Böttcher. Für die Versorgung zuständig sind ein Bäcker, ein Metzger und ein Händler für Alkoholika und Exotisches, der Südfrüchte, Heilkräuter und anderes aus dem Süden importiert. Die zahlreichen Schenken, von denen es hier fünf gibt, und Gasthäuser sorgen dafür, dass die Stadt immer wichtiger wird. Wenn das Wachstum weiter so anhält, ist damit zu rechnen, dass Falkenruh spätestens im Jahre 1032 BF. das Stadtrecht verliehen bekommt. Dann dürfte der Ort vollkommen zu recht das Zentrum der Retogau sein. Doch auch jetzt schon hat der Ort das Marktrecht und hält zweimal im Mond seinen großen Markt ab. Auch finden hier das Jährliche Turnier des Barons statt, aus dem viele Ritter und Adlige aus ganz Garetien kommen, und das jährliche Rahjafest, auf das die Frau des Barons, Samira, nicht verzichten will.

Insgesamt läuft der Ort Nattersquell langsam aber sicher den Rang als wichtigste Ortschaft der Baronie ab. Auch an Pracht ist Falkenruh mittlerweile dem Baron, immerhin einem der größten Helden des ganzen Reiches, würdig. So liegt vor der Brücke, die zum Wasserschloß des Barons führt, der Schloßpark. Dieser steht jedem Bewohner des Ortes offen und wird von diesen gerne zu Spaziergängen im Grünen genutzt.

  1. Schloss Falkenruh: Das recht kleine, aber mittlerweile standesgemäße Jagdschloß ist seit fast einem Jahrhundert der Sitz der Barone der Retogau. Lediglich zeitweilig wurde die Baronie von der Kaiserpfalz aus verwaltet. Seitdem diese aber nur noch für den Aufenthalt der Kaiserin zuständig ist, wird immer mehr hier erledigt. So ist man froh, dass die Garde des Barons mittlerweile über eine eigene Kaserne verfügt, wurde es doch in dem kleinen Schloß sehr eng. Mittlerweile beherbergt der Bergfried die komplette Verwaltung der Baronie, von Natterquell einmal abgesehen. Im Obergeschoss haben die Familie des Barons und einige andere wichtige Personen ihre Räumlichkeiten. Das Erdgeschoss beinhaltet die Empfangsräume, ebenso wie die Küche und die persönliche Schreibstube des Barons.
  2. Rahjatempel: Auf einem künstlichen Hügel liegt der neue Rahjatempel. Inmitten von zwölf jungen Eichen befindet sich der aus zartem Eternenmarmor im klassischen Phallusstil errichtete Tempel der Liebe. Betritt man das Gebäude, so fällt einem die Pracht erst richtig auf. Man ist der Meinung, man wäre in einem Moment in den Süden Aventuriens gereist und würde nun in einem der berühmten Tulamidischen Rahjatempel stehen. Im Tempelraum, der mit den Darstellungen sich liebender Paare geschmückt ist, hängen Dutzende halbdurchsichtige Schleier von der Decke herab, was zusammen mit dem hier verbrannten Weihrauch bewirkt, dass man nicht von einem Ende des Raumes zum nächsten schauen kann. Die Geweihte Raiane Sulfan führt diesen Tempel mit voller Extase, ist doch durch die Baronin mit diesem Tempel ihr Größter Wunsch in Erfüllung gegangen. Ihr stehen bei ihrer Aufgabe fünf weiter Geweihte und Laien zur Seite, sowie eine weitere Geweihte in Falkenanger, Raianes altem Tempel.
  3. Akademie der rekursiven und heilenden Magie: Dieses wohl größtes Gebäude des Ortes ist noch nicht komplett fertig gestellt. Zwar stehen schon die kompletten Mauern und Dächer, an der Innenausstattung wird noch, ebenso wie an der Mauer, gearbeitet. Allerdings sind einige der Räumlichkeiten schon bezugsfertig, so dass bald wohl die ersten Schüler und Lehrer ihre Räumlichkeiten beziehen können. Ehe ein geregelter Akademiebetrieb möglich ist, mag noch ein Jahr vergehen. Solange werden eben viele Wanderungen und Forschungen in der Natur durchgeführt, und die provisorischen Räume in Nattersquell genutzt. Vielen Bürgern ist allerdings schon aufgefallen, in welch schnellem Tempo die Mauern errichtet wurden. Manch einer munkelt davon, dass sich die Spektabilität dienstbare Naturgeister zunutze gemacht hat, wie es in den Ländern der Tulamiden alltäglich ist.
  4. Kaserne der Barons-Garde: Bedingt durch die Tatsache, dass die Retogau nun nach dem Jahr des Feuers am Rande der Wildermark liegt, sah sich der Baron genötigt, immer mehr Soldaten in seinem Sold zu haben. Nachdem der Garde der Bergfried von Schloss Falkenruh nicht mehr ausreichte, beschloss man eine Kaserne zu bauen. Diese sollte den südlichen Eckpunkt des Zentrums von Falkenruh bilden. Mittlerweile ist die Garde perfekt organisiert, wenn auch noch nicht einheitlich bewaffnet. Hier befindet sich auch das Falkenruher Gefängnis, in dem ertappte Übeltäter untergebracht werden, so sie nicht zu Pranger, Geld – oder Fronstrafen verurteilt wurden. So verbringt ein Teil der Garde auch ihre Zeit damit, entlang der Ostgrenze zu patroullieren, oder von Reisenden auf der Landstraße Zoll einzukassieren.
  5. Wagnerei Swafnirson – Gujodas: Hier werden seit neustem stabile Fuhrwerke, Karren und Kutschen hergestellt, aber auch Kriegsmaschinen wie Rotzen, Onanger und Hornissen für die kaiserliche Flotte und Armee. Der Betrieb ist nach neuesten horasischen Erkenntnissen eingerichtet, um ein möglichst effektives Arbeiten zu ermöglichen. Die Produktion wird vom Zwerg Furamasch, Sohn des Furugosch geleitet, und besteht aus mehreren großen Hallen, in denen je ein Arbeiter immer wieder ein und denselben Arbeitsschritt wiederholt. So macht ein Radmacher immer wieder das selbe Rad, und ein Schreiner fertigt immer wieder das selbe Teil an. Diese Teile werden dann von den Arbeitern in immer verschiedenen Arbeitsschritten zusammengesetzt. Hier hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Arbeiter, der immer nur eine Teil eines Ganzen fertigt, am Ende mehr produziert, als würde er das Werkstück komplett alleine bauen. So werden vielleicht dreißig Arbeiter gebraucht, um eine Kutsche zu bauen, fertigen diese dafür in zwei Tagen. Ein einzelner Handwerker würde mehrere Monde mit dem Bau verbringen.
  6. Buchbinderei – und Druckerei Retogau: Dies ist eine Neuerung, die sehr vom Baron und seiner Frau unterstützt wird. Mit dem Bau der Buchdruckerei, an die auch eine Papiermühle und eine Buchbinderei angeschlossen ist, wurde eine wertvolle Einnahmequelle geschaffen, sind doch hier alle Facetten von der Herstellung des Papiers bis zur Fertigstellung des kompletten Buches in einer Hand. Es wird auch schon offen darüber nachgedacht, ob man nicht eine eigene Zeitung herausgeben sollte, die die Garether und ihre Interessen vertritt. Als Name ist momentan Garethische Informations Land Blatt, kurz GILB, im Gespräch. Es wird sich zeigen, ob genügend Interessenten vorhanden sind, die das Blatt kaufen würden.
  7. Stoffhändler Selbardia: Dieser Mann, der von sich behauptet, sogar schon auf den Inseln im tiefen Südmeer gewesen zu sein und dort seine Geschäfte getätigt zu haben, bietet jedoch wahrlich die besten und seltensten Stoffe in der ganzen Retogau an. Woher er seine Stoffe bekommt ist ungeklärt, es geht aber das Gerücht um, dass er mehrere Brüder hat. die in Al‘ Anfa, Khunchom und dem Hoasreich ähnliche Geschäfte führen und sich gegenseitig mit Stoffen beliefern. Algar Selbardia jedenfalls ist seine südländische Herkunft deutlich anzumerken.
  8. Schreinerei Angelholm: Hier wird das Holz, das in der Wagnerei verarbeitet wird, vorbereitet, sprich zurecht geschnitten und geteert. Wenzel Angholm hat genug zu tun, um drei Lehrlinge zu beschäftigen. Nebenher stellt er noch Schränkchen und kleinere Möbelstücke her, die er auf Bestellung anfertigt.
  9. Exotische Waren und Alkoholika Rastafar: Bei diesem windigen Norbarden, dessen tulamidisches Blut so ausgedünnt ist, dass er wohl weiter im Süden nie als Tulamide durchgehen würde, kann man allerlei Seltsames erwerben. Vom Unsichtbarkeitselexier über Schrumpfköpfen bis hin zu echten Stoßzähnen von Mammuts bekommt man hier allerlei seltsame Handelswaren.
  10. Baustelle des Hesindetempels:
  11. Bäckerei Alfaran:
  12. Metzger RobakLiegerfeld:
  13. Sattlerei Fredor:
  14. Schenke "Am Rahjaplatz":
  15. Schenke "Zum Einhorn":
  16. Schenke "Haus der tausend Helden":
  17. Gasthaus "Bei Olger":
  18. Schenke "Phexstübchen":
  19. Kornmühle:
  20. Schenke "Gardetreff":
  21. Gasthaus "Beim Lowanger":
  22. Hotel "Svelltaler Hof":


2006 Marc "Zendijian" Jenneßen
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