Mittwoch, den 15. August 2018 n.Chr.
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Das Dorf Falkenanger

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Einwohner: 433

Garnisonen: -

Tempel: Praios, Rahja


"Können die dat in Jareth nich mal langsam lernen. Dat heißt Falkenanger, nich Falkenruh. Falkenruh is dat Schloß wo der Baron wie leben tut. Seitdem vor langer Zeit, die Landkarte falsch aufjeschrieben wurden, jibt et uns mal un mal nicht. Det muste dich mal verstellen."
- gehört bei der Volkszählung Anfang 1029 BF.

Tatsächlich hört die Ortschaft auf den Namen Falkenanger, und nicht wie in den Archiven der Reichsverwaltung in Elenvina vermerkt, Falkenruh. Dies wurde ihr mittlerweile auch mitgeteilt. Allerdings wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis diese Nachricht auch die Mühlen der Reichskanzleien durchlaufen hat und beim zuständigen Beamten landet. Wie dem auch sei, die Ortschaft ist eine der größten Siedlungen in der Retogau. Allerdings ist der Ort auch nicht wirklich wichtig. Leben doch hier hauptsächlich unfreie Bauern. Lediglich an der Freibauernstraße befinden sich die Höfe der Freibauern. Ansonsten gibt es nur die kleinen Häuser der Unfreien hier, die fast neun Zehntel der Falkenangerer ausmachen. Deren Häuser sind meist einfache, aber schön beschnitzte Holzhäuser, die farbenprächtig bemalt wurden. Was für die gesamte Baronie von Belang ist, ist die Tatsache, dass sich hier die Kornspeicher des Barons befinden, in denen der Zehnt gelagert wird, bevor er verkauft wird. So hat sich mit den Jahrzehnten die Speicherstraße gebildet, so dass man nicht lange nach den Lagerhäusern suchen muss. Was ebenfalls sofort ins Auge fällt ist der Tempelpark. Hier befinden sich Seite an Seite der Praios - und Rahjatempel. Jedoch sind beide Tempel nicht mehr die wichtigsten ihrer Gottheiten in der Baronie. Der Park jedoch wird von den Falkenangerern liebevoll gepflegt. Ebenfalls stolz sind die Bewohner auf die 1000jährige Eiche, die den Dorfplatz ziert. Ebenfalls wichtig sind die zahlreichen Teiche und wassergefüllten Gräben, die einst als Rückstaubecken für den Kaiser – Hal Kanal angelegt wurden. Auch befindet sich vor dem Ort eines der wenigen fertigen Teilstücke des Kanals. Hier gibt es auch eine halb verfallene Schleuse. Diese ist aber vollkommen versandet in den letzten Jahren. Was auffällt sind jedoch die vielen Krämer und Händler. So bekommt man hier fast alles, was das Herz begehrt. Selbst einen Goldschmied, der die feinsten Ringe und Geschmeide fertigt, gibt es hier. Dagegen gibt es nur eine einzige Schenke, in der man preiswertes Bier und billigen Landwein angeboten bekommt. Es ist allerdings zu erwarten, dass der Ort vollkommen bedeutungslos wird, wenn Falkenruh erst einmal der Hauptort der Baronie ist und alle wichtigen Institutionen nach dort verlegt wurden. Dann sind einzig die fruchtbaren Felder um den Ort noch wichtig, und der Ort selbst ist nur noch wegen des Weges nach Falkenruh wichtig.

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