Mittwoch, den 17. Januar 2018 n.Chr.
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Das Dorf Brannigsgrund

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Einwohner: 328
Garnisonen: 5 Gräfliche Zöllner
Tempel: Praios, Peraine

Ein Hoch auf den süßen Weißen vom Branningsgrunder Südhang, hicks.
Gehört in einer Garether Taverne, 1029 BF.

Branningsgrund trägt seinen Namen zurecht, liegt das Dorf doch größtenteils im Tal zwischen dem Brannenshügel und dem Perenhügel. An den sanft ansteigenden Flanken der Hügel wachsen Weintrauben – die einzigen in der Retogau. Aus diesen Trauben wird in der Kelterei Zusolbrecht ein wunderbarer Weißwein hergestellt, der in ganz Garetien mittlerweile als Retogauer Südhang verbreitet ist. Trinken doch viele Adlige lieber einen Wein aus dem Heimatland als aus Selindian Hals Almada. So kommt die Kelterei den Bestellungen fast nicht nach, war man doch dort nur darauf ausgerichtet, wenige Dutzend Fässer im Jahr zu produzieren. Da heutzutage jeder Adlige Garetien und auch jede noblere Herberge Gareths mehrere Fässer ordert, sind die Lagerbestände mittlerweile sehr geschrumpft. Weiterhin ist sowohl der Praios – als auch der Perainetempel interessant. Während der Tempel des Sonnengottes schon seit dem Jahr des Feuers von keinem regulären Geweihten, sondern von einem Laien geführt wird, tut der Beliebtheit beim einfachen Volk keinen Abbruch. Es ist vielmehr so, das der frühere Hochgeweihte des Tempels nach der Schlacht in den Wolken einen brutalen Paktierer, der sich im Ort mit einigen Söldnern festgesetzt hatte, im Alleingang tötete und dabei zu Tode kam. Aus diesem Grund wird der Tempel sauber und gut in Schuß gehalten, bis aus Gareth ein neuer Priester eintrifft. Allerdings hat man dort derzeit andere Probleme und das Fehlen eines Priesters im Branningsgrunder Tempel nicht wirklich wahrgenommen.
Ebenfalls interessant ist der Perainetempel, der auf der Spitze des Brannenshügels, inmitten eines Kreises aus uralten Eichen liegt. Zwar ist der Tempel kleiner als der in Nattersquell und auch der dortigen Geweihten unterstellt, der Geweihte, Bruder Argonias, ist trotz allem ein fähiger Heiler, auch wen er gerne bei den Weinfesten gerne den hier produzierten Edlen Tropfen zuspricht. Wird seine Heilkunst gefordert, so ist er mit einem Schlag nüchtern. Ein weiteres wichtiges Gebäude ist das Gräfliche Zollkastell, in dem Reisende den Obulus zur Benutzung der Reichslandstraße zu entrichten haben. Hier sind deswegen auch fünf Zöllner des Garether Marktvogtes untergebracht, die den Zoll kassieren, von dem die Straße ausgebaut werden soll. Ein absolutes Unikum ist wohl der Auelf Andalion der hier schon seit Jahren seine Fähigkeiten als Bogenbauer anbietet. Seine Bögen sind bei jedem Jäger äußerst beliebt und auch sämtliche Schützenvereine in der Baronie beziehen ihre Waffen von ihm. So kann der Elf auch gut seinen Rausch finanzieren, ist er doch ein guter Freund des Jägers Alrik Schwarzfell und wohl der einzige der die Geschichten von Ungeheuern und Hexen im Dunkelwald glaubt. Allerdings sollte man auch erwähnen das der Gute vollkommen badoc ist. Dies ist ihm allerdings herzlich egal, hat er doch schon vor mehreren Jahrzehnten mit seiner Sippe gebrochen, als er das erste Mal die Mauern des mächtigen Gareths sah. Es gibt übrigens Gerüchte das sich unter dem Brannenshügel ein Kultplatz der Orks aus den Dunklen Zeiten befinden soll. Gefunden hat denn Eingang in diesen unterirdischen Tempel allerdings noch niemand. Und angesichts der Schrecken die sich dort befinden könnten, macht sich auch niemand freiwillig auf die Suche danach. So kann man nur hoffen das dieser unheilige Ort für immer in Sumus Leib versunken bleibt. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache das die Ortschaft in zwei gut zu unterscheidende Viertel unterteilt ist. Nördlich der Landstraße liegen die größeren Häuser der Freibauern, während südlich davon die zahlreichen, meist hölzernen Häuser der Unfreien Arbeiter liegen.Am östlichen Rand des Ortes liegt der Dorfweiher in dem in den Sommermonden, die Kinder des Ortes herum planschen können und von dem aus die Weinberge bewässert werden. Was wohl niemanden überrascht ist das es hier zahlreiche Kneipen und Gaststätten gibt in denen man die örtlichen Weine verkosten kann.

Qualität Preis Bewohner Angestellte
Schenke "Bei Saladian" 6 4 2 3
Schenke "Rotes Einhorn" 4 5 3 2
Schenke "Zum Zwerg" 5 7 1 3
Schenke "Rahjatrunk" 8 5 4 4
Gasthaus "Im goldenen Kessel" 5 6 2 1
Gasthaus "Zum Orkskalp" 3 2 1 3

2006 Marc "Zendijian" Jenneßen
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