Mittwoch, den 17. Januar 2018 n.Chr.
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Akademia Magica Recursiva et Currativa

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Akademie der rekursiven und heilenden Magie

Die süße, kleine Akademie neben dem Schloss Falkenruh ist frisch erbaut bis zum Jahre 1030 B.F.

Sie begann mit 3 Schülern (nun 6) vor einem guten Jahr in provisorischen Verwaltungsgebäuden in Nattersquell, welche nun als „Außenposten“ für Exkursionen genutzt werden. Die Akademie betreibt regen Handel mit den Händlern in Nattersquell, und ihre Spektabilität (in bekannten Kreisen nur Samira genannt, sie bevorzugt das) kehrt regelmäßig mit ihren Scholaren in der Stadt ein, auf dem Markt, in den Geschäften, in den umliegenden Wäldern.

Samira selbst wählte den ungewöhnlichen Baustil der Schule.

Sie stellt eine Mischung aus einem tulamidischen Herrenhaus (großer, oben offener Rundblock mit Schlafräumen) mit dem durch die öffnung auf dem Flachdach beregneten und besonnten Innengarten,

dem mittelreichischen Wirtschaftshausstil mit horasischem Balkon,

und dem Magierturm an der Außenseite ("…einfach aus Prinzip, weil ich mich immer schon fragte, wie es sich anfühlt, einen eigenen Turm zu haben.").

Der Magierturm dient als Schlaf- und Arbeitsbereich der Magister, und schützt durch Runen des unteren fensterlosen Teils den Rest der Schule vor Geistern und minderen Dämonen, denn dort befindet sich der Austreibungsraum mit dem Pentagramm.

Der Keller der Akademie ist geräumiger als erwartet – mit Absicht. Der einzige Raum, der sich tatsächlich unter der Akademie befindet, dient zu übungs- und Versammlungszwecken und als Schutzbunkervorraum, er kann nach oben verriegelt werden. Ein Gang führt weiter zum Alchimielabor 1, welches sich bereits außerhalb der mauern der Akademie befindet, damit größere Zwischenfälle vom Hauptgebäude ferngehalten werden. Ein heimlicher Gang führt zum persönlichen Lagerraum von Samira. Auch die übrigen Magister haben Kenntnis von diesem Raum. Eine Treppe in Alchimielabor 1 führt hinab zum Alchimielabor 2, welches für gefährlichere Experimente der Magister genutzt werden kann. Von diesem führt ein nur Samira bekannter Gang in eine kleine Grotte ab, welche sie für definitiv persönliche Geheimnisse nutzen kann. Er ist per Arcanovi gegen alle „Nicht-Samiras“ mit einem Transversalis Teleport in einen Gitterverschlag im Wirtschaftsnebengebäude geschützt.

Der tulamidische Rundbau dient dem Anbau schattenbedürftiger Gewächse, ist gleichzeitig Spaziergarten mit einer Brücke und einem Rundweg, ebenso befinden sich hier Sekretariatsräume. Im ersten Stock können die Scholaren leben und nächtigen, auf dem Flachdach wachsen sonnenbedürftige Pflanzen. Hier kann man ebenso die Sonne genießen wie auch auf einer Terrasse ruhen. Das Haupthaus ist Speisesaal, Bücherei und Schulungsräume, ebenso bieten sich im Dachstuhl (nur vom Turm aus erreichbar) Unterkünfte für wichtige Persönlichkeiten und sensible Lagerungen. Der Turm selber ist nur über den ersten Stock des Haupthauses erreichbar und durch einen bewachten Zwischenraum geschützt. Viele nur Eingeweihten bekannte Geheimtüren erschweren den Weg nach oben zu den Gemächern der Magister und Samiras persönlichem Speicher und Dachstuhl. Wer es weit schafft, kommt maximal bis kurz davor zum persönlichen Arbeitsraum und Sitzungs- und Gesprächsraum, um über Probleme zu philosophieren (die besondere Zusatzausbildung, das herauswurfanimierende Verhalten, den Untergang der Akademie etc.). Ansonsten bleiben diese Räumlichkeiten bereits den Magistern und dem Baron vorenthalten, welcher Samira regelmäßig besuchen kommt, da sie viel zu selten "zuhause" (nebenan in der Burg) ist.

Der Stil der Schule zeichnet sich dadurch aus, dass Samira gerne göttergläubiges, soziales Verhalten vermitteln möchte, dies aber eher über die Laissé-Faire-Methode ausübt. Es gibt wenige Regeln, die Schüler sollen miteinander auskommen, ein gemeinsames Leben selbst erschaffen und ihre Erfahrungen machen. Dazu setzt Samira mit ihrem Notfallplan „Rhajalieb direkt im Garten“ mutige Maßstäbe. Dass es so funktioniert, wie es scheinbar tatsächlich funktioniert, weiß nach außen niemand, denn natürlich ist dies eine offizielle, strenge Akademie, und keiner sollte daran zweifeln. Natürlich werden niemals tote Tiere oder Menschen in den Kellergewölben autopsiert, natürlich ist das leben in einer Akademie von Entbehrung und Keuschheit geprägt, und niemals würde eine Feier stattfinden, geschweige denn mit Alkohol…


Die offiziellen Werte der Akademie nach
DSA 3:

Akademie der rekursiven und heilenden Magie zu Retogau

 

Genauer Name der Schule: Academia Magica Recursiva et Currativa – Akademie der rekursiven (verknüpften) und heilenden Magie zu Retogau

Spezialgebiet: Heilung bzw. Keins

Ausrichtung: grau

Schulleiterin: Baronin und Reichsritterin, Ihre Spektabilität und Magistra Samira Gujodas Swafnirson zu Retogau

Zahl der Lehrmeister: 3

Zahl der Schüler: 9+

Beschreibung: Die frisch zwischen Sommer 1029 und Frühling 1030 B.F. geplante und erbaute Akademie wurde von „der Frau mit den Heilenden Händen“, einer der „Helden von Gareth“ im Frühling 1030 B.F. eröffnet. Im Alter von 39 Jahren erhebt die Leiterin den Anspruch, viel Lebens- und Reiseerfahrung mit einzubringen und möchte den Scholaren nicht nur das Lernen, sondern auch das praktische Leben näher bringen. Die Schule legt hohen Wert auf Sozialverhalten und göttergefälliges Benehmen. Beschwörungen jeglicher Art sind in der Schule verpöhnt und werden weder geduldet noch in irgendeiner Form auch nur verbal geduldet. Durch ihren Titel kann die Leiterin direkten Kontakt zum Baron und dem Adel der Baronie nutzen und genießt einen ehrenvollen Ruf bis Gareth. Der erste Hofmagus von Gareth selbst hat sich für regelmäßige Seminare angeboten. Die Schule befindet sich direkt neben dem Baronssitz Schloss Falkenruh, von einer vier Schritt hohen Wehrmauer umgeben.

Die Inhalte werden sich in zwei Zweige aufteilen: den der Heilung verschrieben Zweig mit vielen Exkursionen und Heilpraktiken magischer und Nicht-magischer Natur in den umliegenden Ortschaften, welcher auch das einmalige Glück genießt, einen nur hier gelehrten und von der Lehrmeisterin selbst entwickelten modifizierten Imago zu erlernen, und dem „Rekursiven“ Zweig, welcher dem Schüler viele alltägliche Weisheiten besonders auf Reisen vermittelt, und den „Reisemagier“ schaffen soll. Dieser besitzt kein Spezialgebiet, und kennt sich sowohl in der Antimagie, als auch in der Abwehr, Flucht, Konfliktvermeidung wie der modernen Metamagie aus, sodass er sehr gut Zauber verknüfen und sie als sinnvolle Strategie einsetzen kann.

Veränderung der Startwerte

Talente: die ursprüngliche Heilmagierin spiegelt sich in allen Abgängern wieder; alle Heilkunde-Talente und

Pflanzenkunde erhalten einen Bonus von +2.

Desweiteren verlässt ein jeder Schüler die Schule mit

der Berufsfertigkeit:Anatom auf einem TAW:2 und der heilende Zweig erhält außerdem die  

Berufsfertigkeit:Hebamme auf einem TAW:1.

Durch den Kontakt mit adligen Persönlichkeiten und die Dienste auch diesen gegenüber entwickelt sich auch ein gewisses „Fingerspitzengefühl“ (Etikette, Staatskunst, Menschenkenntnis +1). Desweiteren wird auch erwartet, dass sich selbst ein Magier „ein wenig“ verteidigen kann (Raufen und Speere und Stäbe +1).

Dass Magiekunde +2 von einem Abgänger erwartet wird, braucht kaum erwähnt zu werden.

Der heilende Zweig kann sich übrigens in der Wildnis Wildnisleben+1 gutschreiben, während der rekursive Zweig Sprachen Kennen+1 eher vorzieht.

Leider wird in dieser Akademie weniger Wert auf den Handel gelegt (Feilschen und Schätzen -1), sowie Sternkunde -1. Aufgrund seiner Ehrlichkeit tut sich ein Magier dieser Herkunft schwer mit Unoffenheit (Lügen, Sich Verkleiden, Falschspiel, Schlösser Knacken und Taschendiebstahl -1).

Zu bemerken sei hier, dass an dieser Schule tatsächlich die Möglichkeit besteht, die Sprache Koboldisch zu erlernen.

 

Zauberfertigkeiten: Wie schon betont, lehnt ein Abgänger aufgrund der der eingebleuten Werte jegliche Form der Beschwörung außerhalb der Elementaren ab (jeder Zauber, der einen Dämon, einen Geist oder einen Untoten beschwört -5). Elementare und Dschinne sind überraschenderweise ausgenommen(...weil sie nicht beschworen, sondern gebeten werden). Borbaradianersprüche werden hier als Gesprächsthema gemieden, aber nicht offiziell bewertet (alle „B“-Sprüche -1)

Auf der anderen Seite hat ein hier abgehender Schüler keine prinzipiellen Vorurteile gegen Sprüche hexischer, elfischer, koboldischer oder druidischer Herkunft. Im Gegenteil; auf subtile Art und Weise schafft es Samira Gujodas Swafnilson, die Eleven darauf vorzubereiten, mit anderen magischen Sichtweisen umzugehen (kein den Magiern üblicher Malus auf Erlernen von Zaubern von Druiden oder Hexen).

Jene, welche den Zweig Heilung gewählt haben, besitzen das Spezialgebiet: Heilung, während der Zweig des Rekursiven kein Spezialgebiet besitzt.

 

Haussprüche:

Imago Currative*(+5); Balsamsalabunde, Karum Purum (je+4); Ruhe Körper...(+3); Ängste lindern, Beherrschung brechen (je+2), Bannbaladin, Blitz dich find, Geister austreiben, Odem Arcanum, Unitatio, Verwandlung beenden, Wider Hellsicht und Befehle (je+1)

ODER

Dschinn des...x, Transversalis (je+5); Reversalis, Traumgestalt (je+3); Analüs Arcanstructur, Planastrale Anderswelt (je+2), Balsamsalabunde, Beherrschung brechen, Fulminictus, Horriphobus, Klarum Purum, Unitatio, Verwandlung beenden (je+1)

 

*Imago Currative siehe Imago Transmutabile, nur permanent möglich und Gebiet Heilung(nicht durch Verwandlung beenden aufhebbar oder durch Hellsicht hinterher sichtbar!)

 

Alte Formeln: An dieser Akademie sind auf Anfrage auch der ursprüngliche Imago Transmutabile, sowie der Unberührt von Satinav zu erlernen, ansonsten noch folgende Sprüche der Magistra anzufragen: Pentagramma Drudenfuß, Verschwindibus, Axxeleratus, Eigenschaften seid gelesen, Oculis Astralis, Muskelstärke..., Arcanovi.

Angeblich soll sie meisterlich den Hexenspeichel beherrschen, doch Aufzeichnungen gibt es dazu nicht. Bisherige Anfragen der Schüler erbrachten kein Ergebnis (allerdings auch keine Zerstreuung des Gerüchtes!)

Besonderheiten:

Allen Schülern merkt man an, dass die Leiterin dem Bild des arroganten, stubenhockenden Spitzhutmagiers überdrüssig ist. Die Schüler dieser Schule besitzen ein überraschendes Maß an Bescheidenheit und Offenheit. Sie sind relativ lebenslustig, wissbegierig, können sich jedoch auch zurücknehmen, sollten sie jemandem zu Nahe getreten sein.

Spielen Sie einen Abgänger dieser Schule überraschend offen und unarrogant, eher schüchtern und süß, durchaus rahja-gläubig und gesellig, aber etwas „überdreht“. Er/sie prahlt ungern mit seinem/ihrem Titel und möchte am liebsten mit Namen statt Titel angesprochen werden. Obwohl gelernt, drückt er/sie sich gerne vor den passenden Gewändern, falls nicht zwingend notwendig, und trägt lieber gut-bürgerliche Kleidung. Aus irgendeinem Grund passen die gewordenen Magier dieser Schule geradezu paranoisch auf ihren Stab auf, tragen ihn laut Gerüchten zuweilen als Seil um den Bauch, sofern sie diesen Zauber bereits beherrschen.

Sollte ein Schüler zu seiner Abschlussprüfung eine Kugel oder eine Magierschale wünschen, ist man ihnen sehr gnädig, sofern sie es selbst finanzieren. Ein Stab mit Kugel bzw. eine Schale oder Kugel und ein Stab können mit jeweils dem ersten Zauber schon beim Abgang belegt werden, wenn der Schüler 7 ZF-Start-Steigerungsversuche für den zusätzlichen Aufwand opfert( die Studienzeit hat sich gewissermaßen um einige Wochen verlängert).

Details zur Akademie findet Ihr hier


2006 Andreas "Samira" Haas
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