Mittwoch, den 13. Dezember 2017 n.Chr.
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Pflanzen

Kulturpflanzen

Wildpflanzen

Besondere Pflanzen

Besondere Gärten

Besondere Orte

 



Für den Pflanzenfreund


Landschaft

Die Landschaft besticht durch ihre vielen beackerten Felder, saftigen Wiesen und weitläufigen Ebenen, genauso wie durch die dichten, schattigen Nadelwälder und Urwälder, die umringt und durchzogen von Mischwald, mit dichtem Unterholz und mäßigem Krautwachstum eindeutig den urtümlichen Charakter dieser Gegend prägen.

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Besonderheit

Die Ausläufer des Reichforstes, zu denen alle Wälder der Baronie gehören, können dank ihres Urbaumbestandes meist nur mit Hauwerkzeugen und kundigem Führer durchquert werden. Die Flussläufe zeichnen sich durch höheres Pflanzen-, Kraut- und Tiervorkommen aus, was dazu führt, dass vor allem an Flussläufen über kleinere Trampelpfade auch Waldunkundige die Wälder ohne Führer betreten - Was viele von ihnen schon mit dem Leben bezahlen mussten.

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Klima

Das feuchte Frühjahr, die heißen Sommer und meist sonnenverwöhnten goldenen Travias sorgen für ein gutes Pflanzenwachstum. Die kalten Winter mit starken Schneefällen und selteneren heftigen Stürmen tragen ihr übriges dazu bei, dass die Retogau durchaus als fruchtbar bezeichnet werden kann.

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Kulturpflanzen

Nutzpflanzen

"Kein Mensch lebt von Fleisch allein",

Ausspruch eines Traviageweihten auf die Frage eines Jägers er finde kein Wild um seine Familie zu ernähren.


Hafer und Roggen stellen die Hauptversorgung der Baronie sicher. Seit einigen Monden wird jedoch auch mit Weizen experimentiert, den die neue Baronin aus ihrer Heimat, dem Lieblichen Feld, einführen ließ. Auch die Kartoffel ist dank der Zwerge auf dem Vormarsch und sichert immer mehr Bauern den Lebensunterhalt.


Natürlich sichert auch der Kohl- und Rübenanbau den Menschen hier ihr täglich' Brot, jedoch würde eine Auflistung aller Bohnen, Kohlköpfe und Obstbäume den Rahmen dieser Abhandlung sprengen.

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Wein und Bier

"Wein und Bier, das Lob Rahja, das gilt Dir!"

 "Hopfen und Malz, Travia erhalt's!"

weitläufig bekannter Trinkspruch


Was wäre eine rahjagefällige Feier schon ohne den ein oder anderen leckeren Tropfen. Leider sind der billige Elenviner Rot- und Weißwein, sowie vereinzelnd der Angbarer Ambrosia die einzigen Reben, die in der Baronie gedeihen, so dass die Landbevölkerung meist auf ein Bier aus Gerste, Hopfen und Malz zurückgreifen muss, welches ein bisschen dem Ferdoker Gerstenbräu ähnelt. Jedoch der am meisten konsumierte Alkohol wird in der Baronie aus den verschiedensten Waldfrüchten destilliert. Genaueres zu den Waldfrüchten findet man im unteren Abschnitt "Buschwerk".

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(Nutz-) Zierpflanzen

Praiosblumen (Sonnenblume), Buschrosen, Edelrosen, großer Phexenbecher (Märzenbecher), Vergissmeinnicht Firunsglöckchen (Schneeglöckchen),  große Phexveilchen (Stiefmütterchen), Prachtnelke, Krokus, Ingerimmsglöckchen (Maiglöckchen) Akelei,  Lupine, kleine Schlüsselblumen und Elfenschreck (Narzissen), um nur einige zu nennen, zählen zu den bekanntesten Arten in hiesigen Bauerngärten.

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Wildpflanzen


Baumbestand

"Kein Baum gleicht einen anderen, drum acht' jeden in seiner einzigartigen Gestalt "

gehört im Perainetempel zu Eslamsroden


Da die Landschaft überwiegend aus style='font-size:16.0pt'>dichtem, schattigem Nadelwald, umringt und durchzogen von Mischwald, besteht, trifft der Pflanzenfreund meist auf… Erle, Boronsweide, Rotbuche, Rottannen (Rotfichten), Ruster (Ulme), Birke, Eiche, Hexentanne(Blautanne), vereinzelte Ahornarten, Trondetanne (Weißtanne),  Schwarzkiefer, Trollbirne (Wilder-Birnbaum), Thosapfel (Wilder-Apfelbaum), von denen sich vor allem die Kiefer und die Eiche besonders als Baumaterial nutzen lassen. Bei Holzschnitzern und Möbelzimmerern erfreuen sich vor allem die Birke, die wilden Obstbäume und der Ahorn einer gewissen Beliebtheit.

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Buschwerk

Wie schon erwähnt, wuchert das Unterholz dank des Urbaumbestandes munter d'rauf los. Hier ein paar der am verbreitetsten Unterhölzer:   Himmelbeere (Himbeere), schwarze Rahjanisbeere (Johannisbeere), Roter Holunder, Vogelbeere (Eberesche), Hartriegel, Traubenkirsche (Efeu), Haselbusch,  Schwarzdorn (Schlehe),Heidelbeere, Ginsterkraut (Ginster), Spindelstrauch, Jelängerjelieber (Geißblatt). Vor allem die schwarze Rahjanisbeere und der Holunder geben dem berühmten Schnaps, dem Retogauschwarz, seine schwarze Farbe.

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Rankpflanzen

"Was wäre ein gutes Unterholz schon ohne Rank- und Würgepflanzen?"

"Ein wahrlich schlechtes Versteck für einen jeden Fuchs."

Gehört von einem phexgefälligen Wanderprediger.


Auf Traubenkirsche (Efeu), Wicken, Spinnendorn (Waldwinde/Clematis), Seidelbast, Wider Hopfen und Heckenrosen wird der kundige Wanderer stets aufmerksam werden.

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Wildblumen, Kräuter und Moose

Labkraut (Waldmeister), Hirschzunge (Hirschfarn), Elbenfarn (essbare Farnart),Waldmoos, Quecke,  Schratmoos, Schildflechte, Lupine, Sauerklee, Wegnessel (Brennesel),  Rohalsiegel (Salemonsiegel), Trollblume, Phexveilchen (wilde Zwergveilchen), Roter Fingerhut, Vergissmeinnicht, wilde Möhre, Butterblume (Löwenzahn), wilder Knoblauch, Erdbeere, Kräulgras, Perlgras, Firunsglöckchen(Schneeglöckchen), Phexenbecher (Märzenbecher) und die Hohen Schlüsselblumen, um nur einige zu nennen, sollten hier genügen.

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Pilze

Steinpilze, Trichterling, Stockschwämmchen, Boronsmütze, Levthansmorchel, Rohalskappe, Pfifferling, Stinkmorchel und Baumschwamm zählen zu den bekanntesten Pilzen der Region.

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Besondere Pflanzen

Heilpflanzen

"Gegen jedes Unheil ist ein Kraut gewachsen"

 alter Lehrspruch der Perainekirche




 

Pflanzen Vorkommen Pflanzen Pflanzen
Vierblättrige Einbeere

häufig

Waldgebiet, Grasland Phex bis Hesinde
Wurmfarn häufig Waldgebiet außer in den Wintermonden
Tausendgüldenkraut häufig Waldgebiet Sommermonde

Tarnele gelegentlich Feuchtgebiet Ingerimm bis Travia
Satuarienbusch gelegentlich Waldgebiet fast das ganze Jahr
Zwölfblatt gelegentlich Waldgebiet, Grasland Hesinde bis Praios
Belmart selten Waldgebiet Peraine bis Boron
Rahjalieb selten Waldgebiet, Feuchtgebiet Pehx bis Firun
Ulmenwürger selten Waldgebiet Efferd bis Travia
Wirselkraut selten Grasland, Wiesen außer in den Wintermonden
Mistel selten Waldgebiet ganzjährig
Alraune sehr selten Waldgebiet ganzjährig
Chonchinis sehr selten Steppe, Waldrand Tsa bis Boron
Gulmond sehr selten Waldgebiet Frühjahr bis Herbst
Ilmenblatt sehr selten Waldgebiet, Wiesen Travia und Ingerimm
Roter Drachenschlund sehr selten Waldrand, Flußufer ganzjährig
Traschbart sehr selten Waldgebiet, Sumpf ganzjährig
Lotos sehr selten Teiche, Seen Ingerimm bis Praios
Egelschreck sehr selten Feuchtgebiet Spätsommer
Mirbelstein sehr selten Waldgebiet, Grasland Pereine bis Boron

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Giftpflanzen

"Für jedes Unheil ist ein Kraut gewachsen"

aufgeschnappt in der Wildermark


Pflanzen Vorkommen Örtlichkeit Jahreszeit
Fliegenpilz häufig Waldgebiet Rahja bis Travia
Shurinstrauch gelegentlich Waldgebiet, Grasland Ingerimm bis Rondra
Eitriger Krötenschemel gelegentlich Feuchtgebiet Efferd bis Boron
Krokus gelegentlich Waldwiesen Firun bis Phex
Bittersüßer Nachtschatten gelegentlich Waldgebiet Ingerimm bis Travia
Hexenpilz gelegentlich Waldgebiet Rahja bis Travia
Narzissen sehr selten Waldwiesen Firun bis Phex
Rattenpilz sehr selten Waldgebiet Rahja bis Travia

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Seltsame Pflanzen


Pflanzen Vorkommen Örtlichkeit Jahreszeit
Zunderschwamm häufig Waldgebiet ganzjährig
Quasselwurz gelegentlich Waldgebiet Phex bis Travia
Efeuer gelegentlich Waldgebiet ganzjährig
Waldrebe gelegentlich Waldgebiet Sommermonden
Blutulme selten Waldgebiet ganzjährig
Averanie >sehr selten überall außer in den Namenlosetagen

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Besondere Gärten

Akademiegarten

Was wäre eine Akademie schon ohne einen gut geführten Heil- und Kulturgarten. Der Garten ihrer Spektabilität und Magistra, Samira Gujodas-Swafnirson, ist wie alle Akademiegärten vor allem zur Schulung und zur Bewahrung geheimer Pflanzen und deren optimalem Einsatz angelegt worden. Der Garten ist in drei große Bereiche unterteilt, erstens der schattige Innenhof, zweitens die sonnenbeschienene Dachterrasse und drittens die Kübelkultur. So ist es nicht verwunderlich, dass hier alle heimischen Heilpflanzen anzutreffen sind. Dank der Kübelkultur ist es Samira gelungen, auch nicht heimische Pflanzen, nämlich Arganstrauch und Rote Pfeilblüte zu kultivieren, die viel weiter im Süden beheimatet sind. Besonders hervorzuheben ist der große Pflanzenbestand an Rahjalieb, der wohl dank des gut geplanten Innenhofs geradezu zu wuchern scheint.


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Gehöft Waldtreu

So nennt sich die neue Heimstätte von Guneyja. Waldtreu ist ein sehr idyllisches kleines Gehöft, das sich auf einer halben Quadratmeile Grundmaß mitten im Dunkelwald verbirgt. Hier geht Guneyja ihrer einträglichen Arbeit nach. In ihrem Garten und den Waldfeldern gedeiht nicht nur so manche Nutz- und Kulturpflanze, sondern auch jedes Heil-, Gift- und seltsame Kraut, das in der Baronie heimisch ist. Weiterhin gedeihen hier auf geheimnisvolle Weise auch Schönaugenbeere, Bärlauch, Thonnys, Naftanstaude, Baldrian, Wermut, Salbei, Klippenzahn, Lulanie, Vragieswurz und Olginwurz.


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Maraskanischer Kräutergarten

Wen verwundert es, dass die Maraskaner, als sie sich in der Baronie niederließen, ihre unzähligen Kräuter und Pflanzen, die ihre unvergleichlichen Kochkünste ckarakteristisch beeinflussen, mitbrachten. Alle Pflanzen werden auf den sonnenbeschienen Dachgärten in Kübelkultur kultiviert. Die bekanntesten Kräuter, die man hier findet, sind Süßmoos, Zuckernuss, Anvalnus (Muskatnuss), Knoch-Strauches, Limonen und Paprika, so wie Pfeffer. Leider gedeihen die meisten Pflanzen nur schwächlich und das geliebte Zuckerrohr der Maraskaner will sich in der Baronie einfach nicht kultivieren lassen. Daher sind die Maraskaner zurzeit auf der Suche nach heimischen Alternativen zu ihren Pflanzen, was wahrlich schwer zu bewerkstelligen zu sein scheint.

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Besondere Orte


Dunkelsee

Der Dunkelsee liegt am westlichsten Ausläufer des Dunkelwaldes. Trotz seiner nicht einmal einer halben Quadratmeile Wasserfläche weiß niemand zu sagen, wie tief er seih. Er wird durch den Schwarzbach gespeist. An seinen Ufern findet der kundige Kenner so manch wertvolle Pflanze. Meist ist er von einem dichten Nebelschleier umgeben, der sich an manchen Tagen sogar viele Fuß in den Wald hinein zu "fressen" scheint. Bekannt ist dieser für seine exzellenten Zuchtkarpfen. An diesem See hat Guneyja ihre Wasser- und Sumpfkulturen angelegt. In diesen Wassergärten, die natürlich gut verborgen sind, wachsen auf wundersame Weise auch seit einigen Monden Kairanrohr und Wasserrausch.

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Orvasberg

Er ist der größte Berg der Baronie und der ideale Platz für ein Hochbeet der besonderen Art. Hier baut Guneyja dank der Höhe und der dadurch resultierenden Kälte ein Paar Kräuter an, für die Gegend eigentlich zu warm ist. Hier wachsen Bohnenkraut, Pestsporenpilz und eine Abart des mindergiftigen Krokus, welcher dank der kälteren Winter auf dem Berg ein besonderst hohes Giftpotenzial birgt.


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